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Fischsterben am Schönauer Wasser (NÖ)

Ohne Untersuchungsergebnisse ist die Ursache für das Fischsterben reine Spekulation. Foto: KK

Wie bereits den reißerisch-spekulativen Berichten in den Medien vom Fischsterben im Revierteil „Schönauer Wasser“ (Nationalpark Donau-Auen) zu entnehmen war, kam es in der Zeit zwischen Anfang und Mitte Februar zu einem massiven Fischsterben. Beginnend mit nur einigen wenigen toten Fischen bei langsamem Eisrückgang, die einen erfahrungsgemäß natürlichen Ausfall über den Winter vermuten ließen, waren es letztlich aber hunderte Fische, die von vielen Helfern des FV Schönau/Orth, Mitarbeitern der Wiener Magistratsabteilung 49 und der Gemeinde Schönau geborgen und sachgemäß entsorgt wurden. Vielen Dank an alle, die hier mitgeholfen haben!

Zu den Ursachen: Der VÖAFV nimmt jedes Fischsterben grundsätzlich sehr ernst. Es gibt zwar augenscheinlich Indizien für den massiven Fischausfall, aber um definitive Aussagen über die Gründe zu treffen, werden entnommene Fische zur Zeit pathologisch untersucht und zudem Wasserproben ausgewertet. Wir warten derzeit noch auf die Ergebnisse. Ebenso wird zeitnahe eine wissenschaftliche Fischbestandsaufnahme durchgeführt, die weiter Aufschluss geben wird.

Die Ausfälle selbst betreffen zum Großteil (ca. 80 Prozent) adulte, nicht heimische Tolstolobs.
Der überschaubare, aber nicht minder wichtige Rest entfällt auf Amurkarpfen, Brachsen, Zander, einige Karpfen, Hechte und mehrere Welse.

Ohne die diversen Untersuchungsergebnisse abzuwarten, sind sämtliche Aussagen zu den Ursachen reine Vermutungen. Wir informieren umgehend, sobald uns die Fakten vorliegen.